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Individuelle Brustkorrekturen in der JUVENTIS Tagesklinik

Brustkorrekturen stellen für viele Patientinnen einen Ausweg aus einer seit Jahren bestehenden seelischen und körperlichen Belastungssituation dar. Eine ästhetische, harmonische, natürliche Brustform, die über Jahre bestehen bleibt, ist für Dr. Michael Wrobel, oberster Anspruch an eine solche Operation.

Das sollten Patientinnen vor einer Brustkorrektur wissen:

Eine operative Brustkorrektur dauert zwischen zwei und drei Stunden. Zum Abfluss des Wundsekrets werden kurzfristig Drainagen eingelegt. Im Anschluss wird die Wunde mit feinen Fäden intrakutan verschlossen. Während der ersten drei Wochen nach der Operation werden Sie einen speziellen Büstenhalter (Kompressions-BH) tragen. Die Oberarme sollten möglichst nicht über die Horizontale gehoben werden. Bereits nach zwei bis drei Tagen können Sie duschen, aber bitte noch nicht baden! Schwimmen und andere Sportarten sollten Sie erst nach sechs Wochen wieder aufnehmen.

Je nach Ausgangsbefund kann eine Bruststraffung (Mastopexie) oder eine Brustverkleinerung mit zusätzlicher Straffung erfolgen.

Handelt es sich um eine kleine oder normal große, aber sehr schlaffe Brust, die ihre Form nach der Schwangerschaft oder einer Gewichtsabnahme verloren hat, wird eine Bruststraffung durchgeführt. Dabei wird die überschüssige Haut entfernt, der Brustdrüsenkörper nach oben versetzt und fixiert und somit eine straffe Brust geformt. Die Stillfähigkeit wird dabei nicht beeinträchtigt, die Sensibilität nur kurzzeitig vermindert. Alle Nähte werden intrakutan gelegt, d. h. in der Haut versenkt, sodass später keine Stichkanäle zu sehen sind.

Bei einer sehr großen Brust, deren Gewicht bereits zu deutlichen Einschnürungen über den Schultern durch den Büstenhalter geführt hat, wird eine Reduktion des Brustdrüsengewebes durchgeführt. Die verkleinerte Brust wird dann nach oben verlagert und aus der belassenen Haut wiederum eine neue Brust geformt.

Selten soll eine deutlich zu kleine und gleichzeitig erschlaffte Brust nicht nur gestrafft sondern auch vergrößert werden. Hier ist neben dem Lifting der Brustdrüse und der Hautstraffung außerdem das Einlegen einer Silikonprothese erforderlich.

Eine Brustvergrößerung (Augmentation) ist sinnvoll, wenn die Brust im Verhältnis zum übrigen Körper zu klein ist. Ziel des Eingriffs ist eine Brust, deren Größe zum übrigen Körper passt. Die Brustvergrößerung wird durch Einlage eines Implantates erreicht. Durch diese Implantate, die heute in verschiedenen Größen und Designs zur Verfügung stehen, erhalten die Brüste eine volle und natürliche Form (zurück), die sich auch ganz normal wie eine feste Brust anfühlt. Auch sind inzwischen besonders leichte Brustimplantate erhältlich. Die Ergebnisse sind dauerhaft.

Seit 2001 dürfen in der EU nur Implantate mit europäischem Qualitäts-Gütesiegel verwendet werden. Ihre raue Oberfläche gewährleistet eine sehr gute Integration in das Gewebe und ein optimales Modellieren durch den Spezialisten. Die Implantate haben mehrwandige Hüllen und enthalten kohäsives Silikon-Gel.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle wird das Implantat über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte eingesetzt. Die resultierende Narbe ist sehr klein und später kaum zu sehen. Bei Patientinnen mit sehr wenig Unterhaut-Fettgewebe ist eine Platzierung unter dem Brustmuskel vorzuziehen, um im Bereich der oberen Brust harmonische Übergänge zu erreichen. Bei ausgedehnter Erschlaffung sollte die Vergrößerung mit einer Straffung der Brust kombiniert werden. Die Operation dauert ca. eine Stunde.

Nach der Brustvergrößerung sollte für die Dauer von sechs Wochen ein straff sitzender Sport-BH getragen werden. Eine Woche nach dem Eingriff kann der Beruf in der Regel wieder ausgeübt werden. Von sportlicher Betätigung, Sonnen- oder Solarium-Bestrahlung sowie Saunabesuchen ist für eine Dauer von vier bis sechs Wochen dringend abzuraten. Regelmäßige Nachkontrollen in steigenden Abständen sind empfehlenswert.

Bei der überwiegenden Mehrzahl der Eingriffe bleibt die Stillfähigkeit der Patientinnen erhalten. Ist die Brust-OP nach einer Schwangerschaft geplant, so sollte zwischen dem Abstillen und dem Eingriff ca. ein halbes Jahr liegen.

Nach einem ersten Beratungsgespräch und einem zweiten Aufklärungsgespräch wird gemeinsam mit Ihnen ganz individuell das zu erwartende Ziel definiert. Vor dem Eingriff wird die vorgesehene Schnittführung auf der Haut eingezeichnet.

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